<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-1851749090670267548</id><updated>2012-02-16T12:41:47.559+01:00</updated><category term='Innovation'/><category term='Klinsmann'/><category term='Dresdner Universitätsjournal'/><category term='Umweltzone'/><category term='Waldschlösschenbrücke'/><category term='Thomas Scholze'/><category term='Bachelorisierung'/><category term='TU Dresden'/><category term='Politiker'/><category term='Tradition'/><category term='Elke Sähn'/><category term='Sportgericht'/><category term='Bayern München'/><category term='Feinstaubbelastung'/><category term='Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme'/><category term='Dr. Matthias Klingner'/><category term='NATO'/><category term='DFB-Kontrollausschuss'/><category term='Diplomstudiengänge'/><category term='Randale'/><category term='Deppenapostroph'/><category term='Kurras'/><category term='Osten'/><category term='Geschichte'/><category term='DNN'/><category term='IVI'/><category term='Ohnesorg'/><category term='Bombardierung Jugoslawiens'/><category term='Gewalt'/><category term='Kurt Reinschke'/><category term='Poschmann'/><category term='Bologna-Prozess'/><category term='Autokonzerne'/><category term='Brückenstreit'/><category term='Haritonow'/><category term='Tunnel'/><category term='Kosovo'/><category term='Ordner und Einlasskontrolleure'/><category term='Autoklau'/><category term='Borussia Dortmund'/><category term='Brücke'/><category term='Massenhysterie'/><category term='Dynamo Dresden'/><category term='Apostroph'/><category term='Stadion'/><category term='Botschafter der Region'/><category term='Novi Sad'/><category term='ZDF'/><category term='Sanktionierungssystem'/><title type='text'>Wissen schafft Brücken</title><subtitle type='html'>Überbrücken statt untergraben - Gedanken und Anregungen</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://wissen-schafft-bruecken.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wissen-schafft-bruecken.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>MB</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='28' src='http://2.bp.blogspot.com/_FCXa0z9mCRI/SKUv4vj4F2I/AAAAAAAAB2Q/8q4R_g8xHm8/S220/Mathias+Baeumel++Bild.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>14</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1851749090670267548.post-8087365171641044355</id><published>2012-01-26T15:15:00.006+01:00</published><updated>2012-01-26T15:51:31.677+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ordner und Einlasskontrolleure'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Randale'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dynamo Dresden'/><title type='text'>Randale in Dortmund: Es muss auch gegen Ordner und Einlasskontrolleure ermittelt werden</title><content type='html'>Die Staatsanwaltschaft Dortmund geht gegen Pokalrandalierer von Dynamo Dresden vom 25. Oktober 2011 vor, heißt es am 26. Januar 2012 in &lt;a href="http://bit.ly/x82FBy"&gt;manchen Medien&lt;/a&gt;. Das kann man nur unterstützen, denn gegen diese Randalierer muss ermittelt werden, ihnen muss der Prozess gemacht und sie müssen bestraft werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch was ist mit den Ordnern und Einlasskontrolleuren von Borussia Dortmund? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer die nicht unerheblichen Mengen an Böller und Raketen ins Stadion lässt, weil er nicht oder nur nachlässig kontrolliert, gegen den muss auch ermittelt und angeklagt werden.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Immer wieder haben Stadionbesucher als Zeugen berichtet, dass sie überhaupt nicht kontrolliert worden waren. Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Begünstigung von Gewalttaten durch grobe Vernachlässigung der Dienstpflichten – so oder so ähnlich könnte man, zumindest als juristischer Laie, die Vorwürfe gegen das Ordnungspersonal formulieren. Zumindest sollte man sich die Frage stellen, was wohl andernorts mit Mitarbeitern von Sicherheitsdiensten passiert, die das, was sie kontrollieren sollen, nicht kontrollieren, so dass Menschen gefährdet und verletzt werden sowie Sachschaden entsteht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M. B.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1851749090670267548-8087365171641044355?l=wissen-schafft-bruecken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/8087365171641044355'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/8087365171641044355'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wissen-schafft-bruecken.blogspot.com/2012/01/randale-in-dortmund-es-muss-auch-gegen.html' title='Randale in Dortmund: Es muss auch gegen Ordner und Einlasskontrolleure ermittelt werden'/><author><name>MB</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='28' src='http://2.bp.blogspot.com/_FCXa0z9mCRI/SKUv4vj4F2I/AAAAAAAAB2Q/8q4R_g8xHm8/S220/Mathias+Baeumel++Bild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1851749090670267548.post-7759501574083400310</id><published>2011-11-25T17:20:00.007+01:00</published><updated>2011-11-28T14:10:48.102+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sanktionierungssystem'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='DFB-Kontrollausschuss'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dynamo Dresden'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sportgericht'/><title type='text'>»Wiederholungstäter« – vom »Problemfall« Dynamo zum Problemfall DFB</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-d5G3IPjBRLU/Ts_AoHYGkwI/AAAAAAAAFXQ/iifCHv-NQvw/s1600/DSC_0487.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 225px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-d5G3IPjBRLU/Ts_AoHYGkwI/AAAAAAAAFXQ/iifCHv-NQvw/s400/DSC_0487.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5678969450544927490" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Nach dem Herbst kommt der Winter. (Foto: L. B.)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dynamo gilt als Wiederholungstäter. So heißt es derzeit überall. Dieser Satz jedoch offenbart ein tragisches, für Dynamo derzeit sogar desaströses Missverständnis. Denn nicht die Sportgemeinschaft Dynamo Dresden ist Täter. &lt;br /&gt;Täter sind jene Kriminellen,  gegen die zu ermitteln und anzuklagen Aufgabe von Polizei und Staatsanwaltschaft ist. Und die müssten auch gegen die Begünstiger der Gewalt ermitteln, also gegen jene, die in Dortmund für die Sicherheit und für die Kontrollen im Signal-Iduna-Park verantwortlich waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch es wird so gut wie gar nicht ermittelt, geschweige denn angeklagt. Die staatlichen Organe bleiben im Hintergrund und lassen es zu, dass mit Dynamo ein Buhmann gefunden wird, dessen Opferung längst beschlossene Sache scheint. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie wenig ernst es auch dem DFB beim Kampf gegen Gewalt vor und in den Stadien ist, zeigt die Tatsache, dass das Sportgericht mit seiner Strafe gegen die Begünstiger der Gewalt in Dortmund – das dortige Einlass- und Kontrollpersonal – noch hinter dem Antrag des DFB-Kontrollausschusses zurückgeblieben ist. Das gleicht einer Aufforderung an alle künftigen Einlass- und Kontrollkräfte der Klubs, bei konkurrierenden Gastvereinen sogar riesig große Böller und Raketen, Baseballschläger und Schlagringe geflissentlich zu übersehen. So treibt die DFB-Politik den Fußball in den Einflussbereich von Gewalttätern und Verbrechern. Denn eins ist klar: Jeder Fan jedes beliebigen Vereins kann sich in die Farben des Konkurrenzvereins kleiden und Raketen abfeuern, jeder Sicherheitsmitarbeiter am Einlass kann Pyrotechnik und Flaschen bei den ins Stadion strömenden Gästefans wegschauend übersehen. Deshalb ist das Sanktionierungssystem, bei dem die Vereine für die Gewalt von Kriminellen bestraft werden, kontraproduktiv. Dass dieses Sanktionierungssystem des DFB bisher noch nie im Kampf gegen Gewalt erfolgreich war, sondern nicht selten die Stimmung eher angeheizt hat, sollte zu denken geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An einigen Stellen wird immer wieder auf die im juristischen Regelwerk des DFB verankerte Verpflichtung der Klubs verwiesen, denen zufolge die Klubs Verantwortung für das Verhalten ihrer Fans übernehmen. Genau hier liegen die Wurzeln der völlig ungerechtfertigten Gleichsetzung von Klubs mit »Tätern« und damit für die verleumderische Formulierung »Wiederholungstäter«.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Zivilrecht gibt es einen Rechtsgrundsatz, nach dem eine Pflicht, deren Erfüllung objektiv unmöglich ist, keine Pflicht ist. Es heißt »Impossibilium nulla est obligatio« (deutsch: »Nichts ist Pflicht bei Unmöglichkeit«). Formuliert ist dieser Grundsatz in § 275 Abs. 1 BGB.&lt;br /&gt;Fußballklubs haben zwar die Möglichkeit, mit guter Arbeit in Fanprojekten gegen Gewalt vorbeugend mitzuwirken (und Dynamo tut dies in großem Umfang), aber sie haben weder juristisch noch praktisch-organisatorisch die Möglichkeit, polizeiliche und geheimdienstliche Aufgaben zu übernehmen. Insofern können sie die Gewalttaten Einzelner oder von Gruppierungen zwar zurückdrängen, nicht aber die Planungen erkennen und die Realisierung wirklich und vollständig verhindern.&lt;br /&gt;Formulierungen in den Regelwerken des DFB, nach denen die Fußballklubs die Verantwortung für das kriminelle Verhalten einiger ihrer jeweiligen Fans tragen, dürfen deswegen nicht zur Anwendung kommen, denn sie sind nach dem Grundsatz »Impossibilium nulla est obligatio« hinfällig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein zugespitztes Beispiel gefällig? Wenn jemand mit Merkel-Maske und in Merkel-Lieblingsklamotten sowie »Merkel Hurrah!« schreiend mordet – wer würde verurteilt? Der Täter oder Merkel? Sogar wenn Merkel vertraglich gesichert die Verantwortung für die Taten aller Bürger übernommen hätte – verknackt werden müsste doch der Täter, nicht Merkel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mathias Bäumel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS.: Nur mal zum Darüber-Nachdenken: Zwei Geisterspiele könnten für Dynamo teurer werden als der Pokalausschluss. Grundsätzlich sollte ein Fußballklub nicht für das Verhalten von Rowdys finanziell »bluten« müssen – denn gerade das wollen diese Rowdys doch!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1851749090670267548-7759501574083400310?l=wissen-schafft-bruecken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/7759501574083400310'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/7759501574083400310'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wissen-schafft-bruecken.blogspot.com/2011/11/wiederholungstater-vom-problemfall.html' title='»Wiederholungstäter« – vom »Problemfall« Dynamo zum Problemfall DFB'/><author><name>MB</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='28' src='http://2.bp.blogspot.com/_FCXa0z9mCRI/SKUv4vj4F2I/AAAAAAAAB2Q/8q4R_g8xHm8/S220/Mathias+Baeumel++Bild.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-d5G3IPjBRLU/Ts_AoHYGkwI/AAAAAAAAFXQ/iifCHv-NQvw/s72-c/DSC_0487.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1851749090670267548.post-2113858003275965617</id><published>2011-11-02T15:59:00.006+01:00</published><updated>2011-11-02T16:22:04.374+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='DFB-Kontrollausschuss'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gewalt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dynamo Dresden'/><title type='text'>Kontrollausschuss des DFB macht Dynamo Dresden zum Spielball von Kriminellen</title><content type='html'>Wenn der Kontrollausschuss des DFB den Verein Dynamo Dresden kaputt machen will, muss er bei seiner Absicht bleiben, Dynamo vom Pokalwettbewerb auszuschließen. Das Gewaltproblem wird der Kontrollausschuss damit nicht lösen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Gegenteil: Eine solche Ungerechtigkeit, Unverschämtheit und Dreistigkeit spielt den Kriminellen in die Hand. Immer mehr Dynamo-Anhänger werden so verzweifelt, hoffnungslos und dadurch zunehmend mehr gewaltbereit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz abgesehen davon, dass diese Art Sanktionierung grundlegenden Rechtsregeln widerspricht. Man kann Herrn Müller nicht für das Verbrechen des Herrn Lehmann verurteilen, nur weil Lehmann während seiner Tat die Lieblingsfarben Müllers getragen und »Es lebe Müller« gebrüllt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genaueres &lt;a href="http://wissen-schafft-bruecken.blogspot.com/2011/11/kultur-der-massenmedien-als.html"&gt;hier&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses ungerechte Sanktionierungssystem, dass das Schicksal von Vereinen immer mehr zum Spielball von Kriminellen macht, muss abgeschafft werden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine Frage: Schläger und Pyromanen müssen ausfindig gemacht und vor Gericht gestellt werden. Wenn es die Rechtslage erlaubt, am besten vor ein Schnellgericht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum aber können die Radauextremisten überhaupt solche Pyrotechnik ins Stadion schmuggeln? Die kann man nicht einfach unterm Hemd verstecken, und in solchen Mengen gleich gar nicht. Antwort: Ohne »Hilfe« der Einlasser geht das nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also ebenfalls keine Frage: Gegen die, die für die Sicherheit und für die Kontrollen im Dortmunder Signal-Iduna-Park verantwortlich waren, muss ebenso ermittelt und gegebenenfalls geurteilt werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M. B.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1851749090670267548-2113858003275965617?l=wissen-schafft-bruecken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/2113858003275965617'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/2113858003275965617'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wissen-schafft-bruecken.blogspot.com/2011/11/kontrollausschuss-des-dfb-macht-dynamo.html' title='Kontrollausschuss des DFB macht Dynamo Dresden zum Spielball von Kriminellen'/><author><name>MB</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='28' src='http://2.bp.blogspot.com/_FCXa0z9mCRI/SKUv4vj4F2I/AAAAAAAAB2Q/8q4R_g8xHm8/S220/Mathias+Baeumel++Bild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1851749090670267548.post-8983927229344531442</id><published>2011-11-01T14:18:00.011+01:00</published><updated>2011-11-02T10:04:19.648+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sanktionierungssystem'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Borussia Dortmund'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dynamo Dresden'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Poschmann'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ZDF'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='DNN'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Thomas Scholze'/><title type='text'>Kultur der Massenmedien als »Geburtshelfer« der Fankultur im Fußball</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Gedanken zur Berichterstattung nach dem Fußballspiel Borussia Dortmund gegen Dynamo Dresden – Sanktionierungssystem ist kontraproduktiv&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-GhIeLO_63AY/TrEFZwnogDI/AAAAAAAAFW4/ru8_3wyX2og/s1600/pho110507_db%2B15.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 270px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-GhIeLO_63AY/TrEFZwnogDI/AAAAAAAAFW4/ru8_3wyX2og/s400/pho110507_db%2B15.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5670319345942167602" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;(Die Fans von Dynamo Dresden treiben die Spieler immer wieder zu besseren Leistungen an. Sie sind nicht zu verwechseln mit gewaltbereiten Kriminellen. Foto: &lt;a href="http://www.photoarena.de/"&gt;www.photoarena.de&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fußballpokalspiel Borussia Dortmund gegen Dynamo Dresden: Kaum ein anderes Ereignis in Deutschland rief unmittelbar nach Bekanntwerden so viele Druckzeilen und Sendeminuten hervor wie die mutmaßlichen Ereignisse während des und unmittelbar nach dem Geschehen(s) in Dortmund am vergangenen Dienstag (25. Oktober 2011). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Meinungsmacher in der Gesellschaft der »Zeichensetzer« setzten wieder einmal ein Zeichen gegen den Dresdner Verein. Dahinter stand wohl auch diesmal diebische Freude: Gut, dass es mal wieder Gelegenheit gibt, diesen Bastard aus dem Osten weithin als Gefahrenherd für die öffentliche Sicherheit zu diffamieren. Dass das Zweite Deutsche Fernsehen mit Sportreporter Wolf-Dieter Poschmann und Marietta Slomka im &lt;span style="font-style:italic;"&gt;heute-journal&lt;/span&gt; in dieser Frage an vorderster Front »kämpfte« und einseitige, zu Lasten Dynamo Dresdens und der sächsischen Landeshauptstadt gehende Bewertungen vornahm, ist empörend. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenigstens die Dresdner Neuesten Nachrichten kritisierten dies. Thomas Scholze schrieb in der Ausgabe vom 27. Oktober 2011:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;»Gejammer an Stelle sachlicher Information, Vermutungen statt Fakten, im Interview mit Dortmunds Polizeidirektor Peter Andres keine Fragen zum trotz etlicher Vorwarnungen unzureichenden Sicherheitskonzept der Dortmunder Polizei. Und zweierlei Maß in der Beurteilung: ›Weltuntergang‹ im Signal-Iduna-Park, aber keine kritischen Bemerkungen der jeweiligen Kommentatoren zu den ›Pyro-Shows‹ bei den Spielen in Trier und Unterhaching (da im Bochumer Block). Das Feuerwerk der Kölner Fans in Hoffenheim fand der Sender sogar ziemlich klasse, es sei ja schließlich bald Karneval und ein ›gewollter Kontrast‹ zum in der SAP-Arena heimischen Eventpublikum. Und in Heidenheim befand das ZDF: ›Zündelfreunde bereichern die Ostalb.‹ Nach keiner dieser Partien wurde ein einziger ZDF-Gesprächspartner zu den verbotenen Feuerspielen befragt. In Dortmund schon. Böse (das weiß man ja) sind die Ossis – so sehen die ›Mainzelmännchen‹ die Welt.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Fußball-Soziologe und &lt;a href="http://www.amazon.de/Doppelp%C3%A4sse-sozialwissenschaftliche-Fu%C3%9Fballschule-Michael-Rautenberg/dp/3779917394/ref=sr_1_14?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1320222345&amp;sr=1-14"&gt;Fachbuch-Autor Michael Rautenberg&lt;/a&gt; hob in einem längeren Interview zum Thema »Fußball, Gewalt und Massenmedien« bereits vor drei Jahren im Dresdner Universitätsjournal 18/2008 (11. November 2008) hervor, dass die Kultur der Massenmedien Geburtshelfer der Fankultur ist. Es gäbe in den meisten europäischen Ländern keine Sportart, die eine vergleichbare Aufmerksamkeit der Medien hat, wie der Fußball. Da die »Massenmedien (Presse und Fernsehen) immer mehr Notiz von den Scharmützeln beim Fußball nehmen«, bietet der Fußball und die um ihn angelagerten Szenen für bestimmte Randgruppen beste Gelegenheit, in der Gesellschaft wenigstens wahrgenommen zu werden, ein Gemeinschaftsgefühl als »Andersseiende« und eine Art von Selbstwertgefühl als Kämpfer gegen etablierte Mächte zu entwickeln. Zumindest dann, wenn immer wieder ausführlich in den Massenmedien berichtet wird! Das schadenfrohe Senden der Bilder von Dortmund als Endlosschleife spielt gerade diesen Gewalttätern in die Hände und wird – vielleicht ungewollt – zum Helfershelfer des Radaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine Frage: Schläger und Pyromanen müssen ausfindig gemacht und vor Gericht gestellt werden. Wenn es die Rechtslage erlaubt, am besten vor ein Schnellgericht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum aber können die Radauextremisten überhaupt solche Pyrotechnik ins Stadion schmuggeln? Die kann man nicht einfach unterm Hemd verstecken, und in solchen Mengen gleich gar nicht. Antwort: Ohne »Hilfe« der Einlasser geht das nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also ebenfalls keine Frage: Gegen die, die für die Sicherheit und für die Kontrollen im Dortmunder Signal-Iduna-Park verantwortlich waren, muss ebenso ermittelt und gegebenenfalls geurteilt werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eins ist klar: Jeder Fan jedes beliebigen Vereins kann sich in die Farben des Konkurrenzvereins kleiden und Raketen abfeuern, jeder Sicherheitsmitarbeiter am Einlass kann Pyrotechnik und Flaschen bei den ins Stadion strömenden Gästefans geflissentlich übersehen. Deshalb ist das Sanktionierungssystem, bei dem die Vereine für die Gewalt von Kriminellen bestraft werden, kontraproduktiv. Denn damit macht man die Vereine vom Willen dieser Kriminellen abhängig oder gar erpressbar. Süffisant stellte mancher Journalist nach dem Dortmund-Spiel am 25. Oktober die Frage, wie lange sich ein Sponsor solche Randale bieten lassen könne. Was den Dynamo-Sponsor Veolia sogleich veranlasste, seinen Ausstieg anzudrohen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf diese Weise haben es Kriminelle in der Hand, die Geschicke im Fußball mitzusteuern!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz abgesehen davon, dass diese Art Sanktionierung grundlegenden Rechtsregeln widerspricht. Man kann Herrn Müller nicht für das Verbrechen des Herrn Lehmann verurteilen, nur weil Lehmann während seiner Tat die Lieblingsfarben Müllers getragen und »Es lebe Müller« gebrüllt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So lange das aber so bleibt, haben Drahtzieher im Hintergrund sowie Zeichensetzer vor Kameras und an Tastaturen immer wieder Chancen, die Taten von Kriminellen mit geballter Aufmerksamkeit zu »adeln« und damit gegen manche Vereine Stimmung zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M. B.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1851749090670267548-8983927229344531442?l=wissen-schafft-bruecken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/8983927229344531442'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/8983927229344531442'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wissen-schafft-bruecken.blogspot.com/2011/11/kultur-der-massenmedien-als.html' title='Kultur der Massenmedien als »Geburtshelfer« der Fankultur im Fußball'/><author><name>MB</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='28' src='http://2.bp.blogspot.com/_FCXa0z9mCRI/SKUv4vj4F2I/AAAAAAAAB2Q/8q4R_g8xHm8/S220/Mathias+Baeumel++Bild.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-GhIeLO_63AY/TrEFZwnogDI/AAAAAAAAFW4/ru8_3wyX2og/s72-c/pho110507_db%2B15.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1851749090670267548.post-1355406845802185730</id><published>2011-10-10T09:16:00.008+02:00</published><updated>2011-10-10T14:45:41.757+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tradition'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='TU Dresden'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Innovation'/><title type='text'>Neues Buch zu exzellenten Forschungen in der Geschichte der TU Dresden</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-FTx8D__XGUE/TpKcw97iJ1I/AAAAAAAAFV8/CtzpzJ3ifQU/s1600/Umschlag_Buch-Innovation_00.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 145px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-FTx8D__XGUE/TpKcw97iJ1I/AAAAAAAAFV8/CtzpzJ3ifQU/s200/Umschlag_Buch-Innovation_00.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5661760046630053714" /&gt;&lt;/a&gt;Mit einem neuen Buch »Innovation hat Tradition. Exzellente Wissenschaft in der Geschichte der TU Dresden (1828 – 1990)« zeigt die TU Dresden – die einzige noch im Rennen um den Titel »Exzellenzuniversität« befindliche ostdeutsche Hochschule – anschaulich, dass sie auch schon im Laufe ihrer eigenen Geschichte viele bedeutende Forschungsleistungen hervorgebracht hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit ihrer Gründung 1828 als Technische Bildungsanstalt Dresden, die 1890 zur Königlich Sächsischen Technischen Hochschule und 1961 zur Technischen Universität avancierte, lehrten und forschten an der TU Dresden viele Wissenschaftler, die auf ihrem Fachgebiet deutschlandweit und darüber hinaus große Bedeutung erlangten, nach denen Verfahren, Zusammenhänge oder Geräte benannt sind und die mit ihrer Arbeit auch in unserem Alltagsleben, direkt oder indirekt, nachhaltige Spuren hinterlassen haben. Sechzig von ihnen werden in diesem Buch vorgestellt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die enthaltenen Beiträge verdeutlichen eindrucksvoll, dass es exzellente Forschung an einer der ältesten technischen Hochschulen Deutschlands und deren technisch-akademischen Vorgängereinrichtungen schon seit dem vorletzten Jahrhundert gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Buch liegt ab 17. Oktober 2011 an der TUD-Information, Glaspavillon, Mommsenstraße 9, 01062 Dresden, zum Kauf aus. Preis: 20 Euro. &lt;br /&gt;Bestellungen beim Sachgebiet Universitätsmarketing der TU Dresden, Viola Läntzsch, 0351 463-34288, oder: viola.laentzsch@tu-dresden.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M. B.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1851749090670267548-1355406845802185730?l=wissen-schafft-bruecken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/1355406845802185730'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/1355406845802185730'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wissen-schafft-bruecken.blogspot.com/2011/10/neues-buch-zu-exzellenten-forschungen.html' title='Neues Buch zu exzellenten Forschungen in der Geschichte der TU Dresden'/><author><name>MB</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='28' src='http://2.bp.blogspot.com/_FCXa0z9mCRI/SKUv4vj4F2I/AAAAAAAAB2Q/8q4R_g8xHm8/S220/Mathias+Baeumel++Bild.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-FTx8D__XGUE/TpKcw97iJ1I/AAAAAAAAFV8/CtzpzJ3ifQU/s72-c/Umschlag_Buch-Innovation_00.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1851749090670267548.post-1852366915434811629</id><published>2010-09-06T15:42:00.003+02:00</published><updated>2010-09-06T15:48:11.286+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Haritonow'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Deppenapostroph'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Apostroph'/><title type='text'>Von der Unsitte des Deppenapostrophs – das Zeitalter von »Meier's Gaststätte« ist beendet</title><content type='html'>Es ist eine mittlerweile weit verbreitete Unsitte, bei Wörtern im Genitiv oder im Plural einen Apostroph vor dem »s« einzufügen, wie zum Beispiel bei »Meier’s Gaststätte« oder den »großen Kino’s«. Bissige Zeitgenossen bezeichnen eine solche Verwendung gern einmal als Apostrophitis – eine Krankheit! –, den falschen Apostroph als »Deppenapostroph« oder gar als »Kapostroph«.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was steckt dahinter?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der deutschen Sprache markiert ein Apostroph eine Auslassung von Buchstaben, etwa in »das gibt’s«, in Versen wie »ew’ge Jugend« oder zwecks Kürze bei »K’lautern«.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Genitiv oder im Plural hingegen wird in der Regel nichts ausgelassen. Der falsche Gebrauch des Apostrophs ist vielmehr ein typisches Beispiel von »Denglisch « – der Übernahme von Elementen aus dem Englischen in unsere Muttersprache. Im Englischen wird das Genitiv-s mit Apostroph an das Wort angefügt – McDonald’s kennt wohl jeder! Doch auch im Englischen gibt es keinen Apostroph vor dem Plural-s, ebenso wenig wie im Deutschen: Angeboten werden eben nirgendwo CD’s sondern schlicht CDs. Große Kinos haben wohl manchmal ein McDonald’s in der Nähe, wer das nicht mag, geht jedoch höchstens in Meiers Gaststätte um die Ecke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder sollte in Zukunft einfach etwas mehr auf solche vermeintlichen »Neuerungen « achten: Unsere deutsche Sprache ist es wert, erhalten und gepflegt zu werden. Und dazu kann jeder beitragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dr. Berit Haritonow,&lt;br /&gt;Vorsitzende des Landesverbandes&lt;br /&gt;Sachsen des Bundesverbandes der&lt;br /&gt;Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;erschienen in Dresdner Universitätsjournal 18/2009&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1851749090670267548-1852366915434811629?l=wissen-schafft-bruecken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/1852366915434811629'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/1852366915434811629'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wissen-schafft-bruecken.blogspot.com/2010/09/von-der-unsitte-des-deppenapostrophs.html' title='Von der Unsitte des Deppenapostrophs – das Zeitalter von »Meier&apos;s Gaststätte« ist beendet'/><author><name>MB</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='28' src='http://2.bp.blogspot.com/_FCXa0z9mCRI/SKUv4vj4F2I/AAAAAAAAB2Q/8q4R_g8xHm8/S220/Mathias+Baeumel++Bild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1851749090670267548.post-343959502155371149</id><published>2010-07-30T15:00:00.007+02:00</published><updated>2010-07-30T15:42:02.117+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Osten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Autokonzerne'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politiker'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Autoklau'/><title type='text'>Blick nach Westen - Autoklau und warum die Osteuropäer immer schuld sein sollen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_FCXa0z9mCRI/TFLNMxmY_8I/AAAAAAAAEqw/bBGsWxSm1DQ/s1600/Auto+by_Rainer-Sturm_pixelio.de"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 349px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_FCXa0z9mCRI/TFLNMxmY_8I/AAAAAAAAEqw/bBGsWxSm1DQ/s400/Auto+by_Rainer-Sturm_pixelio.de" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5499683714329280450" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-style:italic;"&gt;(Wohin des Wegs? Foto: &lt;a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=461487&amp;mode=search"&gt;Rainer Sturm / pixelio&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Polen und Tschechien werden unsere deutschen Autos geklaut. Auch wer in der Nähe der polnischen oder tschechischen Grenze lebt, dessen Autos sind stark gefährdet. Kaum ein Zeitungsartikel, kaum ein TV-Beitrag, der nicht den Osten als Gefahrenzone für seriöse Autoleben und die Bürger Osteuropas als potenzielle Autodiebe verunglimpft. Vor dem Fernsehgerät sitzend kann man darauf warten, dass der Reporter einen „rollenden“ Oberlausitzer vor die Kamera zerrt, der empört über die unhaltbaren Zustände schimpft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Rom stellen deutsche Touristen ihren Golf sorglos auf dem Parkplatz ab, nach Prag würden sie „niemals!“ mit dem eigenen Auto fahren. Eine im September 2008 referierte Studie zeigt jedoch: Auto-Diebstähle kommen in Italien weit häufiger vor als in anderen europäischen Ländern. Bei einem Städtevergleich fanden sich unter den zehn Kommunen, in denen 2004 europaweit die meisten Auto-Diebstähle registriert wurden, gleich sieben italienische Städte. &lt;br /&gt;Diese Auto-Diebstahlsstatistik führt die süditalienische Stadt Caserta an, es folgten Catania, Neapel, Turin, Rom und Mailand. Erst auf Platz sieben lag mit Manchester die erste nicht-italienische Stadt! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den Vergleich wurden insgesamt 258 Städte in allen 27 EU-Staaten, also auch Städte in der Tschechischen Republik und Polen, einbezogen. (Quelle: &lt;a href="http://diepresse.com/home/panorama/welt/416726/index.do"&gt;diepresse.com&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wovon also soll mit der Schuldzuweisung an Osteuropäer abgelenkt werden? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwa davon, dass fast jeder Autodiebstahl den Autokonzernen hilft, mehr Autos zu verkaufen? Und zwar auf Kosten der Autobesitzer, die mit ihren durch die Diebstähle erhöhten Kaskoprämien den Herstellern fast im Selbstlauf Zusatzverkäufe bescheren. Je mehr Autos geklaut werden, desto mehr Absatz macht der Konzern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass Politiker ausgerechnet die Autokonzerne als Partner im Kampf gegen den organisierten Autodiebstahl mit ins Boot holen wollen, scheint so bitter nötig wie aussichtslos. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn wenn die Konzerne nur wollten, könnten sie – schon immer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M. B.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1851749090670267548-343959502155371149?l=wissen-schafft-bruecken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/343959502155371149'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/343959502155371149'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wissen-schafft-bruecken.blogspot.com/2010/07/blick-nach-westen-autoklau-und-wie.html' title='Blick nach Westen - Autoklau und warum die Osteuropäer immer schuld sein sollen'/><author><name>MB</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='28' src='http://2.bp.blogspot.com/_FCXa0z9mCRI/SKUv4vj4F2I/AAAAAAAAB2Q/8q4R_g8xHm8/S220/Mathias+Baeumel++Bild.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_FCXa0z9mCRI/TFLNMxmY_8I/AAAAAAAAEqw/bBGsWxSm1DQ/s72-c/Auto+by_Rainer-Sturm_pixelio.de' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1851749090670267548.post-277029437422904186</id><published>2010-07-20T11:53:00.006+02:00</published><updated>2010-07-20T12:03:32.778+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bologna-Prozess'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bachelorisierung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diplomstudiengänge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kurt Reinschke'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dresdner Universitätsjournal'/><title type='text'>»Bachelorisierung« der Hochschulen ist keine Folge von Bologna, sondern ein deutsches Problem</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_FCXa0z9mCRI/TEVzUBtXnEI/AAAAAAAAEqQ/PW1IQM6mpjU/s1600/ujbild.gif"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 171px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_FCXa0z9mCRI/TEVzUBtXnEI/AAAAAAAAEqQ/PW1IQM6mpjU/s400/ujbild.gif" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5495925708168862786" /&gt;&lt;/a&gt;Die (Wieder-)Einführung von Diplomstudiengängen an der TU Dresden ist zum öffentlichen Thema geworden. Dabei wird vergessen, dass der Bologna-Prozess das Ersetzen der Diplom-Studiengänge durch die zweistufigen Bachelor-Master-Studiengänge überhaupt nicht gefordert hatte! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seinem Interview im Dresdner Universitätsjournal 3/2010 hatte Prof. Kurt Reinschke unter dem Titel »Akademische Abschlüsse und was Bologna eigentlich will« deutlich gemacht, dass die »Bachelorisierung« der deutschen Hochschulen nicht eine Folge aus internationalen Verträgen, sondern ein hausgemachtes deutsches Problem ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier ein kleiner Ausschnitt aus diesem Interview:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;UJ: Unter »Bologna« versteht man in der Öffentlichkeit nicht nur die Schaffung eines international vergleichbaren Systems von Studienabschlüssen, sondern auch die Einführung eines zweigestuften Bachelor-Master-Studiums …&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Prof. Kurt Reinschke: Über den Bologna-Prozess wird in den deutschen Medien oft falsch berichtet. So schrieb in der »Sächsischen Zeitung« vom 17./18. Oktober 2009 der für Hochschulfragen zuständige Redakteur: »Bachelor ersetzt das Diplom: Begonnen hat dies vor 10 Jahren. Europa hatte damals beschlossen, für seine jungen Leute einen einheitlichen, großen Hochschulraum zu schaffen. Jeder sollte überall studieren können und auch seinen Abschluss bekommen … Zwei Stufen muss dieses Studiensystem haben: Bachelor und Master. Das war das Aus für das deutsche Diplom. Jetzt gibt es nach drei Jahren den Bachelor, und nach nochmals zwei Jahren den Master …«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tatsächlich aber kommen in den Vereinbarungen, die europäische Bildungsminister in Bologna (1999), Prag (2001), Berlin (2003), Bergen (2005), London (2007) und Leuven (2009) unterzeichnet haben, die Abschlussgrade »Bachelor« und »Master « überhaupt nicht vor. Vielmehr sollen die unterschiedlichen nationalen akademischen Grade beibehalten und ihre internationale Vergleichbarkeit in einem »Diploma supplement« beschrieben werden. In Übereinstimmung mit der völkerrechtlich verbindlichen Lissabon-Konvention sind die Bildungsminister sogar verpflichtet, die kulturelle Vielfalt zu pflegen und die multilinguale Tradition des europäischen Hochschulraumes zu stärken! Die »Bachelorisierung « der deutschen Hochschulen folgt nicht aus internationalen Verträgen und Zwängen, sondern ist ein hausgemachtes deutsches Problem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Wobei der »Bachelor« vor allem als Berufsabschluss gesehen wird. Wie kam es zur Einführung des »Bachelor« und des »Master« an unseren Hochschulen?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Nachdem die Top-Manager zu Beginn der 1990er Jahre das Wirtschafts- und Finanzsystem aus seinen früheren Bindungen gelöst (und damit die Zeitbomben für die jetzige Wirtschafts- und Finanzkrise gelegt) hatten, forderte der Europäische Runde Tisch der Großindustriellen auch eine Umstrukturierung des gesamten Bildungswesens. Die Top-Manager publizierten im Februar 1995 in dem Bericht »Education for Europeans – Towards the Learning Society « ihre Zielstellungen:&lt;br /&gt;• eine vollständige Abstimmung auf die Bedürfnisse der europäischen Wirtschaft,&lt;br /&gt;• Schaffung einheitlicher Bildungsstandards in ganz Europa,&lt;br /&gt;• in allen europäischen Ländern kompatible Abschlüsse, die in den neuen, sich ändernden Arbeitsumgebungen von Wert sind,&lt;br /&gt;• Schlüsselqualifikationen (interpersonal skills),&lt;br /&gt;• Modularisierung der Studiengänge,&lt;br /&gt;• bessere Kooperation zwischen Universitäten und Industrie.&lt;br /&gt;Der Bertelsmann-Konzern gründete 1994 in Gütersloh ein Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) als »Reformwerkstatt « für das deutsche Hochschulwesen. Das CHE arbeitet seitdem an der Umgestaltung des deutschen Bildungssystems und wird dabei von der Hochschulrektorenkonferenz unterstützt.&lt;br /&gt;Die politische Wirksamkeit des CHE schlug sich schon während der letzten Schwarz-Gelben Regierung Kohl im »Vierten Gesetz zur Änderung des Hochschulrahmengesetzes« nieder. Bundesbildungsminister Jürgen Rüttgers (CDU) verkündete seinerzeit: »Humboldt ist tot«, und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) empfahl die Umstellung der deutschen akademischen Grade auf Bachelor, Master und Ph.D. Sachsens damaliger Wissenschaftsminister Hans-Joachim Meyer (CDU) warnte 1999 als Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK) vergeblich vor einer »unüberlegten Amerikanisierung « des deutschen Hochschulsystems. In der Rot-Grünen Regierung Schröder setzte sich die Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) mit dem Schlachtruf »Alte Zöpfe gehören abgeschnitten« für radikale Änderungen ein. Das Wesen des Bologna-Prozesses wurde in der Öffentlichkeit häufig verzerrt oder gar falsch dargestellt. Dadurch bot sich Gelegenheit, den Prozess zu instrumentalisieren, Traditionsbrüche zu bemänteln und die Einführung der in den internationalen Vereinbarungen der Bildungsminister gar nicht vorkommenden Abschlussbezeichnungen »Bachelor« und »Master« in Deutschland zu betreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das gesamte, über eine Zeitungsseite gehende Interview findet man &lt;a href="http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/verwaltung/dezernat_5/sachgebiet_5_7/uj/bilder/pdf2010/UJ03-10.pdf"&gt;hier&lt;/a&gt; (pdf-Anzeige), bitte zur Seite 3 scrollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M. B.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1851749090670267548-277029437422904186?l=wissen-schafft-bruecken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/277029437422904186'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/277029437422904186'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wissen-schafft-bruecken.blogspot.com/2010/07/bachelorisierung-der-hochschulen-folgt.html' title='»Bachelorisierung« der Hochschulen ist keine Folge von Bologna, sondern ein deutsches Problem'/><author><name>MB</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='28' src='http://2.bp.blogspot.com/_FCXa0z9mCRI/SKUv4vj4F2I/AAAAAAAAB2Q/8q4R_g8xHm8/S220/Mathias+Baeumel++Bild.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_FCXa0z9mCRI/TEVzUBtXnEI/AAAAAAAAEqQ/PW1IQM6mpjU/s72-c/ujbild.gif' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1851749090670267548.post-3096650448472245206</id><published>2009-08-07T12:19:00.005+02:00</published><updated>2009-08-07T12:31:53.871+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadion'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dynamo Dresden'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Botschafter der Region'/><title type='text'>Dynamo als weltweiten Dresden-Botschafter, nicht aber als ungeliebtes Stiefkind sehen</title><content type='html'>Sommer 2009. Im bulgarischen Weliko Tarnowo versuche ich dem Besitzer der kleinen Pension zu erklären, woher ich komme: „Dresden.“ – „Ah – Dynamo Dresden!“, war die strahlende Antwort. Ähnliches lief einige Tage später im albanischen Shëngjin ab – „Oh, Dynamo Dresden!“ rief der junge Mann spontan aus, als ich seine Frage nach meiner Heimatstadt beantwortete. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dresden ist eine kleine Stadt, aber auch München ist in Amerika, Südafrika oder Asien nicht wegen der Pinakotheken und der Oper bekannt, sondern wegen des Hofbräuhauses und Bayern München.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man es in Sachsens Kleinresidenz ernst meint mit einem zukunftsorientierten Dresdner Selbstverständnis und einem schlüssigen Marketingkonzept, sollte man Dynamo Dresden nicht wie ein ungeliebtes Stiefkind behandeln, dem man unwillig und unter Drohungen aus der Patsche hilft. Man sollte den Verein ernst nehmen, positiv sehen, dessen Arbeit wohlwollend aktiv mitgestalten und unterstützen sowie dessen Potenzial als weltweiten Dresden-Botschafter erkennen und nutzen. Was sich stadtseitig rund um die Stadionfrage abgespielt hat, ist eine Schande für die Politiker der Landeshauptstadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sogar das noch kleinere Halle an der Saale zeigt, was Standard auch in Dresden sein sollte: Dort wird das neue Stadion im wesentlichen durch die Stadt und das Land Sachsen-Anhalt finanziert, die mit ihrem Fußballverein Hallescher FC als einem Botschafter der Region, der der Club erst noch richtig werden soll, an einem Strang ziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M. B.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1851749090670267548-3096650448472245206?l=wissen-schafft-bruecken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/3096650448472245206'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/3096650448472245206'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wissen-schafft-bruecken.blogspot.com/2009/08/dynamo-als-weltweiten-dresden.html' title='Dynamo als weltweiten Dresden-Botschafter, nicht aber als ungeliebtes Stiefkind sehen'/><author><name>MB</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='28' src='http://2.bp.blogspot.com/_FCXa0z9mCRI/SKUv4vj4F2I/AAAAAAAAB2Q/8q4R_g8xHm8/S220/Mathias+Baeumel++Bild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1851749090670267548.post-3137100731869283065</id><published>2009-05-26T21:10:00.004+02:00</published><updated>2009-05-26T22:01:32.595+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ohnesorg'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kurras'/><title type='text'>Kleiner Zwischengedanke</title><content type='html'>Ob das Gericht damals, so frage ich mich im Auto sitzend und auf Grün wartend, den Kurras genauso behandelt hätte, wenn es von der Stasitätigkeit und der SED-Mitgliedschaft des spitzelnden Polizeibeamten gewusst hätte? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin: Eine Anklage auf Mord oder Totschlag wurde damals von vornherein nicht zugelassen, und eine »fahrlässige Tötung«, wie die Anklage dann wenigstens lautete, konnte das Gericht auch nicht erkennen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Was wird mit diesen Richtern? Was mit den Heuchlern bei der Polizeigewerkschaft, die damals sogar noch Geld für die Verteidigung des Schießwütigen gesammelt hatten? Was wäre passiert, wenn die Stasi den Kurras nicht nur »abgeschaltet«, sondern angesichts seiner Killer-Tat enttarnt und ganz fallengelassen hätte? Wer eigentlich profitiert bis heute vom damaligen Schweigen der Stasi? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder glaubt irgendjemand tatsächlich, ein &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Stasispitzel&lt;/span&gt; Kurras wäre wegen derselben Tat ebenso freigekommen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ampel zeigt immer noch Rot. Autos hinter mir hupen ungeduldig. Ein schwarzer 7-er BMW bricht plötzlich aus, braust laut auffauchend an mir vorbei und prescht über die Kreuzung. Gerade noch kann ich einen Herrn im dunklen Anzug erkennen, der mir hinter verdunkeltem Glas den Stinkefinger zeigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiteres &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Heinz_Kurras"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1851749090670267548-3137100731869283065?l=wissen-schafft-bruecken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/3137100731869283065'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/3137100731869283065'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wissen-schafft-bruecken.blogspot.com/2009/05/kleiner-zwischengedanke.html' title='Kleiner Zwischengedanke'/><author><name>MB</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='28' src='http://2.bp.blogspot.com/_FCXa0z9mCRI/SKUv4vj4F2I/AAAAAAAAB2Q/8q4R_g8xHm8/S220/Mathias+Baeumel++Bild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1851749090670267548.post-4611180993947141754</id><published>2009-04-28T12:25:00.007+02:00</published><updated>2009-04-29T08:34:38.730+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Klinsmann'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bayern München'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Massenhysterie'/><title type='text'>Vom Scheitern des Prinzips Klinsmann</title><content type='html'>Welch ein Armutszeugnis! Nicht für Jürgen Klinsmann – der ist einer von vielen vorfristig gefeuerten Trainern in der Fußball-Bundesliga, also eine Normalität; nein: für viele der Medien, die es an Augenmaß fehlen ließen, indem sie Klinsmanns Rausschmiss bei Bayern München zum Großereignis hochstilisierten, und für die Zuschauer und Leser, die ein solch dummes Medienspektakel eifrig aufnahmen.&lt;br /&gt;Jürgen Klinsmann muss kein schlechter Trainer sein. Aber den Beweis, dass er ein guter Trainer ist, hat er bislang nicht erbracht. Was er mit dem Nationalteam nicht erreicht hatte, blieb ihm mit Bayern München erst recht versagt: Erfolg. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hat denn die Öffentlichkeit vergessen, dass nicht Klinsmann 2006, sondern Rudi Völler schon 2002 das Fußball-Nationalteam auf den nach 1990 besten Weltmeisterschaftsplatz, nämlich zum Vizeweltmeistertitel, geführt hatte? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Völler ist vergessen, Klinsmann der Star. Der Schwabe steht nicht für erfolgreichen, sondern für medienwirksamen Fußball. Er hat Deutschland keinen Titel, noch nicht mal ein gleich gutes Abschneiden beschert, aber dafür gesorgt, dass sich die Deutschen nun über kleinere Brötchen viel mehr freuen als vorher über die etwas größeren. So etwas könnte man Massenhysterie nennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Prinzip Klinsmann konnte bei der Nationalmannschaft – Teil des Spiels der Medien mit den Sehnsüchten der Menschen nach einem Wir-Gefühl – kurzzeitig gut gehen. Im professionellen Klubfußball aber zählt das bloße „Yes, we can!“ nichts.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1851749090670267548-4611180993947141754?l=wissen-schafft-bruecken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/4611180993947141754'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/4611180993947141754'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wissen-schafft-bruecken.blogspot.com/2009/04/vom-scheitern-des-prinips-klinsmann.html' title='Vom Scheitern des Prinzips Klinsmann'/><author><name>MB</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='28' src='http://2.bp.blogspot.com/_FCXa0z9mCRI/SKUv4vj4F2I/AAAAAAAAB2Q/8q4R_g8xHm8/S220/Mathias+Baeumel++Bild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1851749090670267548.post-5114568555729373275</id><published>2009-03-31T11:04:00.003+02:00</published><updated>2009-03-31T11:26:24.783+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='NATO'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bombardierung Jugoslawiens'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kosovo'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Novi Sad'/><title type='text'>Wir erinnern: Ungarn - NATO - Kosovo. Vor zehn Jahren begann die Bombardierung Jugoslawiens</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_FCXa0z9mCRI/SdHhSUp1QfI/AAAAAAAADH0/WH06A-vFLxM/s1600-h/kosovo_novi-sad-nato.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 360px; height: 227px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_FCXa0z9mCRI/SdHhSUp1QfI/AAAAAAAADH0/WH06A-vFLxM/s400/kosovo_novi-sad-nato.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5319280339799327218" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Novi Sad: 1999 von der NATO zerstörte Donaubrücke, im Vordergrund eine Gedenkstätte der Opfer des 2.Weltkriegs Foto: &lt;a href="http://www.aref.de/kalenderblatt/2004/13_kosovo_kriegsbeginn.php"&gt;Uwe Schütz&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor zehn Jahren, am 24. März 1999, begann die NATO ihre Luftangriffe gegen Jugoslawien. Diese angeblich nur gegen Militärziele gerichteten Angriffe markierten den Beginn des Kosovo-Krieges innerhalb der sogenannten Jugoslawienkriege. Diese Bombardierung wird von vielen Kritikern juristisch als Verstoß gegen das Völkerrecht angeprangert, weil sie ohne einen entsprechenden Beschluss des UN-Sicherheitsrates begann. Als Rechtfertigung der Bombardierung wurde angegeben, dass man Jugoslawien zwingen musste, die gewaltsame Vertreibung  von Albanern aus dem Kosovo zu stoppen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon vor zehn Jahren gab Mathias Bäumel der Dresdner Studentenzeitung „ad rem“ ein Interview zum Thema, das hier aus Gründen der Erinnerung wiederveröffentlicht wird:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mathias Bäumel besucht seit Jahrzehnten schon Ungarn. Wie er unter dem „Ungarn-Aspekt“ den gegenwärtigen NATO-Krieg gegen Jugoslawien einschätzt, hat er dem ad-rem-Chefeditor Andreas Herrman erzählt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;ad rem:&lt;/strong&gt; Seit vielen Jahren haben Sie intensive persönliche Kontakte zu Ungarn. Somit haben Sie auch Einblicke in die ungarische Geschichte. Ergeben sich für Sie daraus spezielle Auffassungen zur gegenwärtigen Bombardierung Jugoslawiens durch die NATO?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mathias Bäumel:&lt;/strong&gt; In mehrfacher Hinsicht. Zunächst war das Jugoslawien vor der Abspaltung Sloweniens, Kroatiens und Mazedoniens im wesentlichen ein Ergebnis des ersten Weltkrieges, eine Folge des Auseinanderbruchs der Donaumonarchie. Damals verlor Ungarn mehr als die Hälfte seines Territoriums – unter anderem die Vojvodina, in etwa das Gebiet zwischen Belgrad und der jetzigen ungarisch-jugoslawischen Grenze. Auch heute noch leben dort etwa 400.000 Ungarn, Städte wie Novi Sad (ungarisch Ujvidék) und Subotica (ungarisch Szabadtka) sowie die gesamte umliegende Gegend sind immer noch wesentlich von Ungarn bewohnt. Die NATO zerbombt dort auch eine ungarische Gesellschaft und Kultur. Mit der Begründung, die Rechte der einen Minderheit in Jugoslawien, der Kosovo-Albaner, zu reinstallieren, kann die Zerbombung der Kultur einer anderen Minderheit, der ungarischen, nicht gerechtfertigt werden. Angesichts der Bomben auf ungarisches Minderheitengebiet in Jugoslawien kann niemand den NATO-Behauptungen, es ginge um Minderheiten-Menschenrechte, glauben. Zum anderen: Besonders nach der politischen Wende in Ungarn mehrten sich die dortigen Stimmen von rechtsaußen, die auf ein „Heim-ins-ungarische-Reich“ der nach dem ersten Weltkrieg verlorenen Gebiete drängten. Die Tatsache, dass die NATO den bewaffneten Kampf der kosovo-albanischen UCK, der letztlich die Abtrennung des Kosovo von Jugoslawien zum Ziel hat, gewähren lässt und mit den Bombardierungen de facto unterstützt, lässt in Ungarn Rechtsaußenpolitiker aktiv werden. So verlangt der ungarische Politiker Zsolt Lányi, dass im Rahmen einer „Nachkriegsregelung“ die Vojvodina ein unabhängiger Staat werden sollte. Hier wird klar, dass die Bombardierungen durch die NATO nicht nur die Zukunft einer Region verunsichern, sondern auch innenpolitische Instabilitäten in Ungarn selbst hervorrufen könnten. Die Bombardierungen brüskieren auf diese Weise einen Bündnispartner, von dem man weiß, dass er ob seiner Schwäche stillhalten muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Und die Geschichte des Kosovo?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ist, wie bei genauerem Hinsehen alle Historie, sehr komplex. Im Kosovo, einem ur-serbischen Gebiet, wurden die serbischen Könige gekrönt, war früher ein Zentrum der serbisch-orthodoxen Kirche und Kultur. Wie eigentlich überall auf dem Balkan lebten auch im Kosovo, unabhängig von den konkreten Herrschaftsverhältnissen, stets mehrere Nationen zusammen, darunter vor allem Serben und, zu etwa meist um die zwanzig Prozent, Albaner. Dass sich während der langen Zeit der osmanischen Besatzung die Serben im eigenen Land als die Unterdrückten begriffen, die muslimischen Albaner jedoch kulturell eher einvernehmlich mit den Besatzern auskamen,  leuchtet ein. Doch erst in historisch jüngerer Zeit kam es zur „Albanisierung“ des Kosovo, und zwar durch drastische Ereignisse, die den Serben ins geschichtliche Bewusstsein graviert zu sein scheinen. 1941 trieb albanische faschistische Polizei im Interesse des faschistischen Italiens zehntausende Serben aus großen Teilen des Kosovo hinaus, 1944 metzelte die albanische Freiwilligen-SS-Gebirgsjägerdivision „Skanderbeg“ ebenfalls zig zehntausende Serben und trieb sie aus deren eigenem Land. Da war dann Titos Nationalitätenpolitik, die das Einsickern vieler Albaner in den Kosovo gewähren ließ und die in der Etablierung der Autonomie des Kosovo „gipfelte“, nur das sogenannte Pünktchen auf dem i. Wenn die Weltpolitik wirkliches Interesse an einer stabilen, menschenrechtlich regulären kosovarischen Gesellschaft gehabt hätte, hätte man mit UNO-Mandat sofort die UCK-Kämpfer entwaffnen und – wie bei anderen Krisenherden auch – den mühevollen Weg von Verhandlungen beschreiten sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wie sehen Sie die Rücknahme des Autonomie-Status für die Vojvodina und für den Kosovo Anfang der neunziger Jahre durch die jugoslawische Regierung? Liegt dort eine Ursache des Übels?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jein. Beide Autonomien spielten bei ihrer Einführung für die Serben innerhalb Jugoslawiens ganz verschiedene Rollen. Dass der Kosovo damals Autonomie-Status erhielt, musste der einfache Serbe als Bedrohung empfinden – wurde dadurch doch die Zurückdrängung der Serben aus einem ihrer Kulturgebiete und die ständige Verkleinerung ihrer kulturellen und regionalpolitischen Rolle im Kosovo festgeschrieben. Den Autonomie-Status der Vojvodina jedoch konnten die Serben positiv sehen - nämlich als Interimszustand auf dem Wege einer völligen staatspolitischen Integration eines Gebietes, das Hunderte Jahre stets zu Ungarn gehört hatte. Die Etablierung der Kosovo-Autonomie unter Tito schrieb aus der Sicht der Serben einen durch Faschismus und Titoismus erlittenen Verlust, die der Vojvodina einen Zugewinn fest. Die Rücknahme der beiden Autonomie-Zustände bedeutete aus der Sicht der Serben im Falle des Kosovo den Beginn des Rückgängigmachens von unrechtem Verlust, im Falle der Vojvodina die Zementierung der Integration von einst fremden Gebieten. Wenn überhaupt von großserbischem Machtstreben die Rede sein könnte – immerhin sah der Vertrag von Dayton die Umsiedlung von etwa 500.000 Serben aus ihren angestammten Krajina-Gebieten vor –, dann höchstens im Falle der Vojvodina. Die dortige ungarische Minderheit hat sich aber stets – im Gegensatz zu den Kosovo-Albanern – mit friedlichen Mitteln um die Lösung ihrer Probleme bemüht. Mit den NATO-Bomben auf die Vojvodina werden die dortigen Ungarn dafür offenbar bestraft. Hinsichtlich der politischen Kultur bleibt festzustellen: Die Bomben auf Nordjugoslawien bestrafen das ständig friedliche Mühen der dortigen ungarischen Minderheit und bekräftigen gleichzeitig den Einsatz von Waffengewalt zur Regelung von Minderheitsproblemen durch die kosovo-albanische UCK-Separatisten im Süden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1851749090670267548-5114568555729373275?l=wissen-schafft-bruecken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/5114568555729373275'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/5114568555729373275'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wissen-schafft-bruecken.blogspot.com/2009/03/wir-erinnern-ungarn-nato-kosovo-vor.html' title='Wir erinnern: Ungarn - NATO - Kosovo. Vor zehn Jahren begann die Bombardierung Jugoslawiens'/><author><name>MB</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='28' src='http://2.bp.blogspot.com/_FCXa0z9mCRI/SKUv4vj4F2I/AAAAAAAAB2Q/8q4R_g8xHm8/S220/Mathias+Baeumel++Bild.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_FCXa0z9mCRI/SdHhSUp1QfI/AAAAAAAADH0/WH06A-vFLxM/s72-c/kosovo_novi-sad-nato.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1851749090670267548.post-5072324900457929525</id><published>2009-03-17T08:29:00.009+01:00</published><updated>2009-03-17T12:24:05.227+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umweltzone'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feinstaubbelastung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='IVI'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dr. Matthias Klingner'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Elke Sähn'/><title type='text'>Vom  Sinn der »Umweltzonen« oder: Wovon hängt die Feinstaubbelastung ab?</title><content type='html'>»Viel Aufwand, wenig Nutzen – Der Unsinn mit der Umweltzone« – unter diesem Thema lief am 23. Januar 2008 ein Beitrag in der Sendung »Kontrovers«, dem Politikmagazin des Bayerischen Fernsehens. Darin »glänzte« der SPD-Politiker Sven Thanheiser, Münchner Stadtrat und Sprecher des dortigen Umweltausschusses, durch seine Ignoranz gegenüber wissenschaftlichen Erkenntnissen. Professor Detlev Möller, TU Cottbus, Lehrstuhl Luftchemie und Luftreinhaltung, hatte hervorgehoben, dass auch dann, wenn man alle Autos abschaffen würde, sich dadurch die durchschnittliche Feinstaubbelastung in Berlin um höchstens zehn Prozent senken ließe. Möller sei sich sicher, dass die Umweltzone nichts bringt. Er stehe schließlich nicht auf der Seite der Vertreter des Glaubens, sondern auf der des Wissens. Dieses Wissen sei auf der Basis solider Messungen und Verfahren gewonnen. An anderer Stelle des Beitrages erläuterte Dr. Matthias Klingner, Leiter des &lt;a href="http://www.ivi.fraunhofer.de/frames/german/leading/index.html"&gt;Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (IVI) Dresden&lt;/a&gt;, anschaulich, dass und warum der ganz überwiegende Teil des Feinstaubaufkommens der Wettersituation und nicht dem Autoverkehr geschuldet ist. Thanheiser jedoch ließ sich davon nicht von seiner Auffassung abbringen. Was da ein Wissenschaftler in Cottbus sage, zeuge davon, dass der offensichtlich gewichtige Studien nicht wahrgenommen habe… Die Münchener Umweltzone sei beschlossen und werde wie geplant zum 1. Oktober 2008 eingeführt. Der TV-Reporter meinte dazu sinngemäß, dass sich dadurch die Luftqualität zwar kaum verbessern, dafür aber der Schilderwald und die Bürokratie vergrößern werde. Seit einigen Jahren arbeiten Forscher des Dresdner Fraunhofer-IVI an einem neuen Modell zur Prognose von Luftbelastungen, das mittlerweile auch praktisch mit großem Erfolg angewandt wird. Für dreizehn verschiedene Standorte in Sachsen wurde das vom IVI entwickelte Modell im Auftrag des Sächsischen Landesamtes für Umwelt und Geologie angepasst, getestet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seit Mitte April 2007 läuft diese Feinstaub- Prognose online, alle interessierten Bürger können sich im Internet über die vorausgesagten Feinstaubbelastungen für die nächsten drei Tage informieren. Mathias Bäumel befragte Elke Sähn, Mitarbeiterin am Fraunhofer-IVI und verantwortlich für die Umweltthemen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;M. B.:&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Fachleute gehen davon aus, dass nur ein kleiner Teil des gesamten in Großstädten gemessenen Feinstaubs vom Straßenverkehr generiert wird. Deckt sich diese Aussage mit den Ergebnissen der Messungen, die Sie für Ihre Feinstaubmodellierung verwendet haben?&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Elke Sähn&lt;/span&gt;: Im Jahresmittel – so ergaben unsere Untersuchungen – liegt der Verkehrsanteil am PM10 (Feinstaub mit dem Durchmesser von weniger als zehn Mikrometern) an vielbefahrenen Straßen bei maximal 20 bis 25 Prozent. In dem am IVI entwickelten Feinstaubmodell bleiben Verkehrszahlen allerdings unberücksichtigt, es werden lediglich die meteorologischen Daten der letzten Tage und eine Wetterprognose benötigt. Unterschieden wird nach Werktagen, Samstagen und Feiertagen, um die variierenden Emissionen zu berücksichtigen. Indirekt – das Modell basiert auf einem Neuronalen Netz – fließen die lokalen Gegebenheiten wie Bebauung und Bepflanzung ein. &lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;Welche Fahrzeug- und Motorentypen unter den Kraftfahrzeugen sind die größten Feinstaub-Sünder? Kommt man gerade denen mit der Pflicht zur Feinstaubplakette bei? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Mit der derzeitigen Regelung werden weniger als 10 Prozent aller zugelassenen Fahrzeuge (Pkw, Lkw, Busse) ausgesperrt.  Der Anteil erteilter Ausnahmegenehmigungen ist ungewiss und von der jeweiligen Kommune abhängig. Motorräder, Mofas, Motorroller, landwirtschaftliche Zugmaschinen, Fahrzeuge für Schwerbehinderte (aG, H, Bl), Krankenwagen und Rettungsdienste haben auch in Umweltzonen freie Fahrt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Sie haben mit Ihrer Arbeitsgruppe schon vor etwa zwei Jahren neue Verfahren zur Vorhersage der Luftbelastung vorgestellt. Die damit erstellten Prognosen zeigen den gravierenden Einfluss von meteorologischen Großwetterlagen auf die Feinstaubbelastung in deutschen Städten. Könnten Sie das etwas detaillierter erläutern?&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;Die Intensität der Sonneneinstrahlung bestimmt stark die Ausprägung des PM10- Tagesganges und damit auch den Tagesmittelwert. Gebundener Staub wird freigesetzt und steigt mit der erwärmten Luft nach oben. Dieser Vorgang beginnt mit der einsetzenden Sonneneinstrahlung am Morgen und ist umso stärker, je größer der Temperaturanstieg am Vormittag ist. Dieses Phänomen tritt vor allem in den Sommermonaten mit guten Luftaustauschbedingungen auf und stellt somit zumindest hinsichtlich der Grenzwertüberschreitungen nur selten ein Problem dar. Kritisch für die Einhaltung der PM10- Kurzzeitgrenzwerte sind die Wintermonate, in denen am häufigsten Inversionswetterlagen auftreten. Die Höhe der unteren Mischungsschicht beträgt nur noch 1/6 bis 1/10 der sonst üblichen 2000 m. Sämtliche Schadstoffe, auch Industrieemissionen und Hausbrand, können nicht in die Atmosphäre ausgetragen werden und reichern sich am Boden an. Das führt dazu, dass dieser Feinstaub plötzlich mitgemessen wird und der verkehrliche Anteil nur noch Bruchteile davon ausmacht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Ergo: Das Wetter hat einen ungleich größeren Einfluss auf die Feinstaubbelastung als der Straßenverkehr?&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;Der Tagesmittelwert der PM10-Konzentration schwankt meteorologisch bedingt bei nahezu konstantem Verkehrsaufkommen an einer Straßenstation zwischen weniger als 10 μg/m3 und mehr als 100 μg/m3. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Wenn dies so ist, wo sehen Sie die Ursache dafür, dass dennoch unglaublich viel Geld ausgegeben und ein sehr hoher bürokratischer Aufwand für das Projekt Feinstaubplakette betrieben wird? Denn ein realer Nutzen im Sinne der deutlichen Senkung der Feinstaubbelastung durch die Plakettenpflicht ist ja nicht zu erwarten…&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ursprünglich erforderte die Umsetzung der EU-Luftqualitäts-Richtlinie gravierende Maßnahmen, um die Luftqualität in Städten zu verbessern und die Grenzwerte einzuhalten. Noch während die Kommunen an den Luftreinhalteplänen und ihrer Umsetzung arbeiten, wurde die EU-Richtlinie im Dezember 2007 novelliert. Man will den Städten drei Jahre Verlängerung geben, die bestehenden PM10-Grenzwerte einzuhalten, um sogenannten Aktionismus zu vermeiden. Zu diesem Zeitpunkt waren aber viele der geplanten Umweltzonen schon beschlossen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es fragte Mathias Bäumel.&lt;br /&gt;(Der Beitrag ist im Original im Dresdner Universitätsjournal 3/2008 erschienen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Prognose der Feinstaubkonzentration in der Außenluft (nach IVI-Modellierung) auf der Seite des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie &lt;a href="http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/luft/5779.htm"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1851749090670267548-5072324900457929525?l=wissen-schafft-bruecken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/5072324900457929525'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/5072324900457929525'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wissen-schafft-bruecken.blogspot.com/2009/03/vom-sinn-der-umweltzonen-oder-wovon.html' title='Vom  Sinn der »Umweltzonen« oder: Wovon hängt die Feinstaubbelastung ab?'/><author><name>MB</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='28' src='http://2.bp.blogspot.com/_FCXa0z9mCRI/SKUv4vj4F2I/AAAAAAAAB2Q/8q4R_g8xHm8/S220/Mathias+Baeumel++Bild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1851749090670267548.post-6476333469880153603</id><published>2008-10-14T11:10:00.008+02:00</published><updated>2008-10-14T12:08:32.990+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Brückenstreit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Brücke'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tunnel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Waldschlösschenbrücke'/><title type='text'>Dresdner Brückenstreit: Was Brücken und was Tunnel können</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Brückenstreit einmal anders – brieflich. Die beiden Dresdner Kulturveranstalter Hans-Joachim Trotzmann und Peter Sonderhaupt streiten sich per E-Mail.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Lieber Herr Trotzmann,&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;unverständlich ist mir, warum immer noch ein Teil der Brückenbefürworter so vehement gegen ein Lösung des Verkehrsproblems durch einen Tunnel ist. Den Sinn – eine Straße als Elbquerung – erfüllt doch ein Tunnel wie eine Brücke. Gleichzeitig jedoch belässt ein Tunnel die Elbwiesen, die für die Schönheit und den großen Lebenswert unserer Stadt unverzichtbar sind, in ihrer einzigartigen Schönheit. Denn, wie DIE WELT schreibt: „In seiner Wohnung legt man ja auch die Leitungen unter Putz – und lässt sich das sogar etwas kosten. Abwasserrohre müssen sein, aber sie müssen nicht unbedingt durchs Wohnzimmer führen! Diese Brücke zu verhindern ist eine Bürgerpflicht.“ Ein mir unbekannter Autor sagte einmal sinngemäß: „Jedes Ding lässt sich von drei Seiten betrachten: einer schöngeistigen, einer wirtschaftlichen – und einer vernünftigen.“ Aus meiner Sicht ist in diesem Streit nur ein Tunnel vernünftig. Er verbindet die verschiedenen Interessen statt sie – und damit uns – zu trennen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Mit besten Grüßen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Ihr Peter Sonderhaupt&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Daraufhin schickte Herr Trotzmann folgende Entgegnung an Herrn Sonderhaupt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Lieber Herr Sonderhaupt,&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kultur entsteht durch Gestaltung – eine schöne Brücke ist allemal besser als ein Tunnel. Es geht nicht darum, Natur so zu belassen, wie sie ist (das ist auch nicht das Ziel der Welterbe-Konvention), sondern etwas menschengemäß zu gestalten. Wir bauen unsere Städte ja auch nicht unterirdisch, obwohl das längst technisch möglich wäre, nur weil wir die oberirdische Natur in ihrer Schönheit natürlich belassen wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht nicht darum, menschliche Gestaltungskraft möglichst zu verstecken, sondern sie zum Blickpunkt, zum weithin sichtbaren neuen Wahrzeichen, zu einem Höhepunkt zu machen – das ist „Bürgerpflicht“. Wer in dieser Frage der WELT vertraut, geht in die Irre. Das Beispiel mit den Leitungen, die man unter Putz legt, ist entlarvend, unzutreffend und unsinnig gleichermaßen! Es suggeriert nämlich, dass eine Brücke – ebenso wie der WELT zufolge eine Abwasserleitung – per se etwas Negatives ist, das zwar funktional notwendig, aber eigentlich so hässlich und störend sei, dass man es verstecken müsse... Eine solche Denkweise ist aus meiner Sicht sachlich unangebracht und zeugt von ideologisch bedingter Voreingenommenheit. Der Sinn einer solchen Brücke besteht eben nicht nur in der funktionalen Elbquerung! Er beinhaltet mehrere Aspekte – nur einer davon ist die reine Verkehrsführungslösung. Nicht von Ungefähr wurde die Brücke – nicht der Tunnel – zum Ausgangspunkt für ethisch positive Formulierungen und Gleichnisse. Menschliche Verbindungen über Schwierigkeiten und Probleme hinweg schaffen heißt „überbrücken“, nicht „untertunneln“, es heißt „Wissen schafft Brücken“ (was ja vor allem ethisch gemeint ist) und nicht „Wissen schafft Tunnel“... Eine Initiative der Evangelischen Kirche heißt „Brücken bauen“, nicht „Tunnel bauen“.&lt;br /&gt;Über Brücken können Fußgänger gehen, Radfahrer sowie Busse und Straßenbahnen fahren, von ihnen können Blickbeziehungen in die Landschaft entstehen, sie können selbst zu Blickattraktionen werden, kurz: Brücken haben einen Erlebniswert, Tunnel – von Unfallängsten abgesehen – nicht. Tunnel bauen in heutiger Zeit, in der die schönsten Brücken möglich sind, ist immer nur eine Notlösung. Und zu der sind wir gegenwärtig überhaupt nicht gezwungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tunnel – nicht Brücken, wie manche behaupten – sind steingewordene Hässlichkeiten. Wer für einen Tunnel ist, reduziert – Handlanger der Automobilideologie – den elbquerenden Verkehr auf reinen Autoverkehr und die mögliche kulturelle Funktionsvielfalt des Bauwerkes einzig auf die Schaffung der Voraussetzung, schnellstmöglich mit dem Auto von A nach B zu kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Gegner der Waldschlösschenbrücke empfinden die zur Realisierung bestimmte Brücke als hässlich und lehnen sie angeblich deshalb ab. Und dies, obwohl die jetzt aktuellen Planungen eine Brücke vorsehen, die bereits wesentlich schmaler und eleganter ist als das Blaue Wunder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass sich die Gegner der jetzt geplanten Brücke – nachdem vor einigen Monaten die Bindungsfrist des Bürgerentscheides abgelaufen war – nun nicht für eine schönere, elegantere Brücke einsetzen, sondern für einen Tunnel, zeigt, worum es ihnen wirklich geht: um die Verhinderung einer Elbquerung überhaupt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Mit freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;Ihr Hans-Joachim Trotzmann&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS.: Die Namen der beiden Personen wurden geändert. Der hier veröffentlichte Schriftwechsel wurde redaktionell auf der Basis eines realen E-Mail-Wechsels gestaltet.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1851749090670267548-6476333469880153603?l=wissen-schafft-bruecken.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/6476333469880153603'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1851749090670267548/posts/default/6476333469880153603'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wissen-schafft-bruecken.blogspot.com/2008/10/dresdner-brckenstreit-was-brcken-und.html' title='Dresdner Brückenstreit: Was Brücken und was Tunnel können'/><author><name>MB</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='28' src='http://2.bp.blogspot.com/_FCXa0z9mCRI/SKUv4vj4F2I/AAAAAAAAB2Q/8q4R_g8xHm8/S220/Mathias+Baeumel++Bild.jpg'/></author></entry></feed>
